Mittwoch, 13. September 2017

Frisör mit Stil

Als ich neulich auf der Suche nach einem neuen Hair Stylisten war, googelte ich einfach mal drauf los und stiess dabei auf den Salon von Sandro Bross. Auf der Homepage gab es die üblichen Infos zum Angebot und den Kosten, aber es gab auch Fotos von den Geschäftsräumlichkeiten. Meine Aufmerksamkeit war geweckt. Was ich auf den Bildern sah war eine grosszügig ausgelegte Wohlfühloase mit ansprechendem Design und jeder Menge Shabby Chic Appeal. Genau mein Ding! Andere Frisöre habe ich dann gar nicht mehr angeschaut, sondern mich gleich bei Bross angemeldet. Und siehe da, alles was auf der Homepage optisch versprochen wurde, hat Sandro eingehalten. Ich bin dort jetzt Stammkundin. Aber nicht nur, weil das Ambiente stimmt. Sandro und sein Team machen mir auch die Haare schön!


Sandro Bross, Schlossbergplatz 2, 5400 Baden, www.sandrobross.ch  
















Sonntag, 20. August 2017

Colonial Living in Hausen am Albis

Marina Eugster-Giove kommt aus Südafrika und von dort stammen auch die wunderbaren Wohnaccessoires, die sie ihrem kleinen Laden verkauft. Hier findet man handgemachte Tassen, Teller und Schalen, Kissen,Tischwäsche, Salatbestecke aus Horn oder Holz, afrikanischer Schmuck und vieles mehr. Ihren Laden hat Marina mit viel Phantasie und Geschmack gestaltet und genauso liebevoll ausgesucht sind die Stücke, die sie zwei Mal pro Jahr aus Ihrer Heimat mitbringt. Als nächstes kommt die Herbst/Winter-Kollektion, die Sie auf keinen Fall verpassen sollten.




Colonial Living befindet sich auf dem Weisbrod-Areal in Hausen am Albis. Eine kleine Oase der Kreativität auf dem Land. Es gibt dort auch einen grossen Stoffladen und das Innendekorationsgeschäft L'Air du Sud. Wenn Sie von Zürich aus kommen, sollten Sie übrigens durch das schöne Aeugstertal fahren - eine idyllische Landpartie!

Öffnungszeiten Colonial Living:
Fr 13.30 - 17.00 / Sa 10.00 - 15.00
Weisbrod Areal 3, 8915 Hausen am Albis
Tel 079 794 33 24
















Mittwoch, 19. Juli 2017

Sommerliche Leichtigkeit

Ein kleiner Einblick in meine sommerliches Wohnzimmer und die dazu passenden Kunstwerke, die gerade in meinem Atelier entstanden sind. 


Argovia Rivers, Akryl & Collage auf Leinwand, 50 x 60 cm

Argovia Rivers, Akryl & Collage auf Leinwand, 50 x 60 cm

Argovia Rivers, Akryl & Collage auf Leinwand, 50x 60 cm

Argovia Rivers, Akryl & Collage auf Leinwand, 50 x 60 cm

Argovia Rivers, Akryl & Collage auf Leinwand, 50 x 60 cm

Argovia Rivers, Akryl & Collage auf Leinwand, 50 x 60 cm


Dienstag, 11. Juli 2017

Die fantastische Welt der Ursi Hofmann

Das ehrwürdige, alte Haus mitten in der Altstadt von Zofingen lässt jedes Herz höher schlagen und verheisst von aussen bereits, was das Innere zu bieten hat. Ursi Hofmann nämlich und ihr liebevolles, skurriles und stilsicheres Refugium. Im Treppenhaus wird man nicht nur von ihr sondern auch von einem grandiosen, ausgestopften Hirsch herzlich begrüsst. Hier wird klar, wie man die Spannung bereits im Empfangsbereich ins Unermessliche steigern kann.




Zusammen mit ihrem Mann Gögi, seines Zeichens Komiker und Verwandlungskünstler, wohnt Ursi hier inmitten von Antiquitäten, Design-Klassikern, zeitgenössischer Kunst, Flohmarktfundstücken und ein paar ausgestopften Tieren. Das man hier Stopfgetier findet ist eigentlich erstaunlich. Immerhin ist Ursi Vegetarierin. Doch sie stellt sich auf den Standpunkt, dass die Tierchen ja bereits über den Jordan gegangen sind und die sterblichen Überreste es bei ihr jetzt schön haben können, denn Ursi liebt Tiere. Wenn sie den Salat aus ihrem eigenen Stadtgarten wäscht und am Schluss noch ein Ohrengrübler im Wasser rum schwimmt, dann rettet sie ihn und lässt ihn frei. Sind die Ohrengrübler allerdings zu zweit unterwegs, so werden sie mitsamt dem Wasser den Abfluss runtergespült. „Zu zweit das dunkle Rohr hinunter ist bestimmt angenehmer und sie können sich aneinander festhalten. Aber einem alleine möchte ich das nicht antun.“


Ursi Hofmann

Ursi führt in Zofingen das Eventlokal „Alass“, das früher mal ein Kino war und heute für Events jeglicher Art gemietet werden kann. Das Lokal wurde von ihr eigenhändig umgebaut, renoviert und dekoriert. Hochzeiten, Geburtstage und Parties jeglicher Art werden dort gefeiert und letzte Woche sogar erstmals eine Abdankungsfeier. Ursi ist für alles gewappnet und betreut ihre Gäste mit grossem Einfühlungsvermögen und Herzlichkeit. Ihren markanten Einrichtungsstil findet man auch im Event-Lokal wieder. In der Garderobe wird man zum Beispiel von einem Hund der ganz besonderen Art begrüsst.




Bei der Einrichtung ihrer Wohnung ist es ihr wichtig, dass ihr Zuhause leicht, offen und grazil wirkt. In dieser Haltung spiegelt sich ihre quirlige Persönlichkeit und ihre Freiheitsliebe, die sie oft nach Indien führt, wo sie sich unter anderem mit Stoffen eindeckt und immer wieder neue Stücke für ihre Sammlung anatomischer Modelle findet. Ihr Stilmix macht vor keinerlei Ingredienzen halt. In die Wohnung kommt, was ihr gefällt, ihr Freude bereitet und ihr Spass macht. Sie hat eine grosse Palette. Hier gibt es venezianische Spiegel, antike Madonnen, ein funktionierendes uraltes Telefon, 50er Jahre Tische und eine riesige Sammlung alter Schaltplatten. Gögi darf übrigens bei der Einrichtung auch mitreden und steuert durchaus seinen Teil an Kuriositäten bei.




In dieser Zofinger Wohnung steckt viel Herzblut und Leidenschaft. Sie ist langsam gewachsen, um mit der Zeit zu dem zu werden, was sie heute ist. Ein Ort, wo Träume gelebt werden. Nur mit Musse und Geduld findet man Objekte und Möbel, die man einfach lieb haben muss und die ganz und gar zu seinem eigenen Lebensstil passen. Mit jeder neuen Errungenschaft, jedem neuen Kronleuchter, jedem Bild, wächst das Wohlbehagen. Ursi‘s Umgebung strotzt nur so davon. Hier herrscht Leichtigkeit, Helle und ein stetes Augenzwinkern.   




Was sie übrigens den Ohrengrüblern nicht zumuten will, das mutet sie sich auch selbst nicht zu. Ursi fährt nicht mit dem Lift – viel zu eng, zu klein, zu abgeriegelt. Als sie kürzlich in New York zusammen mit Gögi am Marathon teilgenommen hatte (ein Überraschungsgeschenk von Gögi), danach physisch komplett ausgelaugt ins Hotel kam, wollte sie ausnahmsweise mal den Lift nehmen. Sie verpasste jedoch den Anschluss, d. h. Gögi, und alleine traute sie sich dann doch nicht hinein. So marschierte sie also zu Fuss in den 32. Stock. Dort angekommen, stellte sie fest, dass der elektronische Zimmerschlüssel nicht funktionierte und Gögi zu keiner Bewegung mehr in der Lage war (so ein Marathon ist eben kein Pappenstil). Ursi stieg 32. Stockwerke wieder hinunter, liess sich einen neuen Schlüssel geben und stieg 32. Stockwerke wieder hinauf.





Ursi würde sich selbst nicht als exzentrisch bezeichnen, obwohl sie im gleichen Atemzug davon erzählt, dass sie sich einmal im Jahr mit einer Gruppe von Freunden trifft, um die eigenen Beerdigung zu besprechen. Man will voraus schauen, realistisch sein, alles festgelegt und bestimmt haben und den Nachkommen eine Hilfe sein. Wenn der Sensemann dann eines Tages anklopft, weiss er, dass er bei der Abdankung Pink Floyd auflegen muss. Ursi ist ein Freigeist. Erfrischend, eigenständig, liebenswert.