Mittwoch, 19. Juli 2017

Sommerliche Leichtigkeit

Ein kleiner Einblick in meine sommerliches Wohnzimmer und die dazu passenden Kunstwerke, die gerade in meinem Atelier entstanden sind. 


Argovia Rivers, Akryl & Collage auf Leinwand, 50 x 60 cm

Argovia Rivers, Akryl & Collage auf Leinwand, 50 x 60 cm

Argovia Rivers, Akryl & Collage auf Leinwand, 50x 60 cm

Argovia Rivers, Akryl & Collage auf Leinwand, 50 x 60 cm

Argovia Rivers, Akryl & Collage auf Leinwand, 50 x 60 cm

Argovia Rivers, Akryl & Collage auf Leinwand, 50 x 60 cm


Dienstag, 11. Juli 2017

Die fantastische Welt der Ursi Hofmann

Das ehrwürdige, alte Haus mitten in der Altstadt von Zofingen lässt jedes Herz höher schlagen und verheisst von aussen bereits, was das Innere zu bieten hat. Ursi Hofmann nämlich und ihr liebevolles, skurriles und stilsicheres Refugium. Im Treppenhaus wird man nicht nur von ihr sondern auch von einem grandiosen, ausgestopften Hirsch herzlich begrüsst. Hier wird klar, wie man die Spannung bereits im Empfangsbereich ins Unermessliche steigern kann.




Zusammen mit ihrem Mann Gögi, seines Zeichens Komiker und Verwandlungskünstler, wohnt Ursi hier inmitten von Antiquitäten, Design-Klassikern, zeitgenössischer Kunst, Flohmarktfundstücken und ein paar ausgestopften Tieren. Das man hier Stopfgetier findet ist eigentlich erstaunlich. Immerhin ist Ursi Vegetarierin. Doch sie stellt sich auf den Standpunkt, dass die Tierchen ja bereits über den Jordan gegangen sind und die sterblichen Überreste es bei ihr jetzt schön haben können, denn Ursi liebt Tiere. Wenn sie den Salat aus ihrem eigenen Stadtgarten wäscht und am Schluss noch ein Ohrengrübler im Wasser rum schwimmt, dann rettet sie ihn und lässt ihn frei. Sind die Ohrengrübler allerdings zu zweit unterwegs, so werden sie mitsamt dem Wasser den Abfluss runtergespült. „Zu zweit das dunkle Rohr hinunter ist bestimmt angenehmer und sie können sich aneinander festhalten. Aber einem alleine möchte ich das nicht antun.“


Ursi Hofmann

Ursi führt in Zofingen das Eventlokal „Alass“, das früher mal ein Kino war und heute für Events jeglicher Art gemietet werden kann. Das Lokal wurde von ihr eigenhändig umgebaut, renoviert und dekoriert. Hochzeiten, Geburtstage und Parties jeglicher Art werden dort gefeiert und letzte Woche sogar erstmals eine Abdankungsfeier. Ursi ist für alles gewappnet und betreut ihre Gäste mit grossem Einfühlungsvermögen und Herzlichkeit. Ihren markanten Einrichtungsstil findet man auch im Event-Lokal wieder. In der Garderobe wird man zum Beispiel von einem Hund der ganz besonderen Art begrüsst.




Bei der Einrichtung ihrer Wohnung ist es ihr wichtig, dass ihr Zuhause leicht, offen und grazil wirkt. In dieser Haltung spiegelt sich ihre quirlige Persönlichkeit und ihre Freiheitsliebe, die sie oft nach Indien führt, wo sie sich unter anderem mit Stoffen eindeckt und immer wieder neue Stücke für ihre Sammlung anatomischer Modelle findet. Ihr Stilmix macht vor keinerlei Ingredienzen halt. In die Wohnung kommt, was ihr gefällt, ihr Freude bereitet und ihr Spass macht. Sie hat eine grosse Palette. Hier gibt es venezianische Spiegel, antike Madonnen, ein funktionierendes uraltes Telefon, 50er Jahre Tische und eine riesige Sammlung alter Schaltplatten. Gögi darf übrigens bei der Einrichtung auch mitreden und steuert durchaus seinen Teil an Kuriositäten bei.




In dieser Zofinger Wohnung steckt viel Herzblut und Leidenschaft. Sie ist langsam gewachsen, um mit der Zeit zu dem zu werden, was sie heute ist. Ein Ort, wo Träume gelebt werden. Nur mit Musse und Geduld findet man Objekte und Möbel, die man einfach lieb haben muss und die ganz und gar zu seinem eigenen Lebensstil passen. Mit jeder neuen Errungenschaft, jedem neuen Kronleuchter, jedem Bild, wächst das Wohlbehagen. Ursi‘s Umgebung strotzt nur so davon. Hier herrscht Leichtigkeit, Helle und ein stetes Augenzwinkern.   




Was sie übrigens den Ohrengrüblern nicht zumuten will, das mutet sie sich auch selbst nicht zu. Ursi fährt nicht mit dem Lift – viel zu eng, zu klein, zu abgeriegelt. Als sie kürzlich in New York zusammen mit Gögi am Marathon teilgenommen hatte (ein Überraschungsgeschenk von Gögi), danach physisch komplett ausgelaugt ins Hotel kam, wollte sie ausnahmsweise mal den Lift nehmen. Sie verpasste jedoch den Anschluss, d. h. Gögi, und alleine traute sie sich dann doch nicht hinein. So marschierte sie also zu Fuss in den 32. Stock. Dort angekommen, stellte sie fest, dass der elektronische Zimmerschlüssel nicht funktionierte und Gögi zu keiner Bewegung mehr in der Lage war (so ein Marathon ist eben kein Pappenstil). Ursi stieg 32. Stockwerke wieder hinunter, liess sich einen neuen Schlüssel geben und stieg 32. Stockwerke wieder hinauf.





Ursi würde sich selbst nicht als exzentrisch bezeichnen, obwohl sie im gleichen Atemzug davon erzählt, dass sie sich einmal im Jahr mit einer Gruppe von Freunden trifft, um die eigenen Beerdigung zu besprechen. Man will voraus schauen, realistisch sein, alles festgelegt und bestimmt haben und den Nachkommen eine Hilfe sein. Wenn der Sensemann dann eines Tages anklopft, weiss er, dass er bei der Abdankung Pink Floyd auflegen muss. Ursi ist ein Freigeist. Erfrischend, eigenständig, liebenswert.














Freitag, 26. Mai 2017

Sommerlicher Farbenrausch

Eigentlich bin ich ja nicht der Farben-Typ. Ton in Ton ist eher mein Ding. Trotzdem überkommt mich ab und zu der Farbenwahn. Das ist ein grossartiges Gefühl! Ausbrechen aus der harmonischen Welt, rein ins multicolor Chaos! Auch der Vielfarbigkeit liegt eine gewisse Ausgewogenheit zu Grunde. Ausserdem steht der Sommer bevor. In Zürich sind für das Weekend 29° Celsius vorausgesagt!

Quelle: https://www.arkpad.com.br/

Also nichts wie ran! Wer keine Angst vor einem temporäreren Farben-Overkill hat, der macht sich noch heute daran, zumindest ein paar farbige Kissen für den Balkon einzukaufen. Ach und noch eines: Rot, Gelb und Orange sind nicht wirklich die "Ausreisser" in Sachen Farbe. Dieser Mix ist Mainstream. Cool wird es erst, wenn atypische Farben dazu kommen wie zum Beispiel Rosa, Violett, Neongelb, Schwarz, Pink oder Lila. Die Mutigen schaffen sich gleich ein türkisfarbenes Sofa oder ein lindengrünes Sideboard an. No risk, no fun!  


Quelle: http://www.refinery29.com/
 
Quelle: http://www.dwellingdecor.com/

Quelle:http://absolutelybeautifulthings.blogspot.com


Quelle: www.apartmenttherapy.com

Quelle: http://www.anthologymag.com/

Quelle: www.styleathome.com
 
Quelle: http://owlandbridge.blogspot.com.es/

Quelle: www.google.ch

Quelle: http://livcorday.com

Quelle: www.popsugar.com

Samstag, 13. Mai 2017

Französisches Landhaus Feeling am Albis




In einer alten Textilfabrik ist das schöne Geschäft "L'Air du Sud" untergebracht. In diesem wunderbaren Ambiente bietet sich für Liebhaber des französischen Country Stils alles, was das Herz begehrt. Es gibt vintage Möbel, Geschirr, Kerzen, allerhand skurrile und charmante Wohnaccessoires, Tischdecken, Kissen und vieles mehr. Auch eine kleine Kleiderkollektion, hübsche Taschen sowie Schmuck finden Platz im weitläufigen Ladengeschäft. Es gibt viel zu sehe und sicherlich wird hier jeder Kunde und jede Kundin ein besonderes Stück finden. Eine Ausflug nach Hausen am Albis lohnt sich auf jeden Fall!
L'Air du Sud, Weisbrod-Areal 4, 8915 Hausen am Albis, www.lairdusud.ch










Sonntag, 7. Mai 2017

Liebe auf den ersten Blick

Diese drei kleinen Kerle sind die Ausbeute meines heutigen Flohmarkt-Spaziergangs in Mellingen. Im strömendem Regen waren die Jagdbedingungen für Flohmarkt-Schatzsucher wahrlich nicht ideal. Doch wer weder Sturmfrisur noch nasse Füsse scheut, der wird am Ende belohnt. Die drei charmanten, vintage Blech-Roboter sind der beste Beweis. Es war Liebe auf den ersten Blick zwischen uns. Immer einen Regenschutz und ein gute Portion Kühnheit dabei zu haben zahlt sich also aus! Eat your heart out R2-D2.



Freitag, 21. April 2017

Das grüne Wunder

Jetzt, da der Frühling auf sich warten lässt, ist eine gute Zeit, sich trotzdem schon mal mit ihm auseinander zu setzten. Rein farbtechnisch ist eine Einstimmung auf die wärmere Jahreszeit Balsam für die Seele. Deshalb geht es heute um Grün. In den 70er Jahren war es in der Schattierung Olivgrün sehr angesagt. Heute finden wir diese Farbe total unpassend. Vor allem wenn sie uns bei einer Wohnungsbesichtigung in der Küche über den Weg läuft oder im Badezimmer von den Wänden strahlt. Der Vermieter beharrt in solchen Fällen gerne mal darauf, dass diese Farbe jetzt wieder angesagt sei. Aber das ist der gleiche Typ, der noch die Schlaghosen aus dieser Zeit trägt und glaubt, er hätte die heutigen Fashion Trends schon weit im Voraus erkannt. 



Source: http://coreasotropa.wordpress.com

Grün ist angesagt. Allerdings hat dieses Grün wenig mit den Seventies zu tun. Es kommt heute viel frischer daher. Flaschengrün, Apfelgrün, Moosgrün. Die amerikanische Firma Pantone hat Greenery (Laubgrün) zur Farbe des Jahres 2073 erklärt. Es gibt also kein Entrinnen. Sie wird uns nicht nur in Kleidergeschäften und Vorhangläden begegnen, sondern uns auch in Form von Toastern, Eierbechern, iPhone-Hüllen und Putzschwämmen heimsuchen. Wie alle Hypes wird auch dieser – übrigens sehr hübsche - flugs wieder verschwinden, wenn die nächste Trendfarbe bekannt gegeben wird. Man tut also gut daran, sich auf kleine, grüne Investitionen zu beschränken und nicht gleich die ganze Wohnung überwuchern zu lassen. 


Source: http://www.designsponge.com

Und doch liegt in jedem Trend auch eine gewisse Konstante. Grün wurde nicht vor erst vor 40 Jahren entdeckt, sondern schmückt schon seit Jahrhunderten Häuser, Schlösser und Apartments. Napoleon, zum Beispiel, war der Farbe Grün sehr zugetan, weshalb er sein Exil auf St. Helena vorwiegend mit Tapeten in dieser Farbe gestalten liess. Die Brisanz dabei: Die Tapeten waren mit dem stark arsenhaltigem Schweinfurter Grün bedruckt und haben Napoleon zusammen mit einem bösartigen Magengeschwür den Garaus gemacht. Dieser kleine Mann hat Schlacht um Schlacht überlebt, um am Ende von einer Wandverkleidung niedergestreckt zu werden. Kein Heldentod. Nach unbestätigten Quellen sollen sein letzten Worte gewesen sein: „Liberté, Egalité, Tapeté.“

Source: http://www.bellemaison23.com

Keine Angst vor Grün! Es kann zeitlos chic sein, wenn es bereits seit Jahrzehnten von einer Wand abbröckelt oder nur mit kleinen Gesten auf sich aufmerksam macht. „Grün fördert die Inspiration, die Balance und die Harmonie.“ sagt Pantone. Wie Recht sie haben! Ein bisschen Grün geht immer. Fünf Portionen pro Tag sind sogar ärztlich empfohlen. En Guete!

Source: http://designersblock.blogspot.ch
Source: http://www.bellemaison23.com
Source: http://bohemian-nations.tumblr.com
Source: http://www.porterhousedesigns.com
Source: http://www.tumblr.com
Source: http://www.porterhousedesigns.com